Fragen über Fragen an Dr. Christian Moser

Alle diese Fragen und noch viele mehr stellten am Dienstagvormittag die Schülerinnen der 9. und 10. Klassen dem Oberbürgermeister der Stadt Deggendorf, Herrn Dr. Christian Moser. Unter dem Motto „Tag der Freien Schulen 2020- Tür auf: Kommunalpolitiker schenken euch eine Unterrichtsstunde“ war nach kurzer Zeit in der Aula bereits klar: Eine einzige Stunde für diese bayernweite Aktion an Privatschulen ist viel zu wenig, um bei den facettenreichen Themen „in die Tiefe“ gehen zu können.

Richtig spannend und erwartungsvoll erlebten die Mädchen bereits die Begrüßung des Politikers durch unseren Schulleiter Christian Grantner und die drei Schülersprecherinnen Anna Brunner, Johanna Heuberger und Larissa Haimerl. Dass auch einem Oberbürgermeister öfters die Hände gebunden sind, erfuhren sie schnell. Oft entscheidet nicht er selbst als „Oberhaupt“ der Stadt, sondern die Kommune oder das Ministerium oder auch die Schulstiftung. So etwa bei den Jungs, die sich Dr. Moser möglichst zügig als zukünftige Schüler an der Maria-Ward-Realschule wünscht, welche in ihrer 150-jährigen Geschichte stets einen Gewinn für die Stadt darstellt. Ferner war die Rede von überfüllten Bussen, brachliegenden Geschäften und dem wenig attraktiven Stadtpark. Dass sich die meisten Mädchen mehr Highlights für Jugendliche in ihrem Alter wünschen, interessierte den Oberbürgermeister genauso wie die Begeisterung für Feste im Stil eines Volks- oder Donaufestes. „Aber eher mehr was für Jüngere!“, war da die Bitte.

„Vor - und Nachteile eines Oberbürgermeisters? Bleibt noch Zeit für die Familie?“ Als der Oberbürgermeister von seinen Zwillingen und dem kleinen Töchterchen berichtet und der so wertvollen leider recht knappen Zeit zuhause (etwa beim Bettgehen), wird er fast ein wenig melancholisch- und die Zuhörerinnen mit ihm.  

Fairtrade, Nachhaltigkeit und Umwelt: Diese Schlagwörter wurden ebenfalls zum Thema. Die Stadt habe schon viel erreicht mit kontinuierlicher Bepflanzung, mit Strom-Einsparung durch LED-Laternen, mit Schulsanierungen und in Bälde mit Hybrid-Bussen. Am Ende stand der Appell des Politikers, Berührungsängste mit der Lokalpolitik abzubauen, sich auch selbst zu engagieren, sich später mit dem Gang zur Wahl demokratisch zu zeigen und nachhaltige Zeichen im Verhalten zu setzen.

Zu guter Letzt gabs viel Applaus für den Oberbürgermeister, ferner ein Zeugnis für die gehaltene Stunde vom Schulleiter und als Dankeschön ein gutes Fläschchen für den Feierabend daheim.


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