Realschule Deggendorf feiert Maria-Ward-Tag

Traditionell gedenkt unsere Schule jedes Jahr Ende Januar unserer Namensgeberin Maria Ward. Am 31. Januar fand der Maria-Ward-Tag statt, heuer unter dem Motto ,,Nachhaltigkeit“. Alle Schülerinnen starteten zunächst in der Aula zu einer gemeinsamen Andacht, die Hr. Steinkirchner vorbereitet hatte. Unter anderem stimmte das Lied ,,What a wonderful world this could be“ die Schülerinnen nachdenklich auf den Tag ein. Bevor es in die einzelnen Stationen ging, stärkte man sich bei einem Klassenfrühstück. Bewusst verzichtete man diesmal auf Lebensmittel, die in Plastik verpackt sind. So gab es nicht nur gesundes Obst, sondern auch eine Vielzahl an selbstgemachten Brotaufstrichen. Zum Thema Nachhaltigkeit durchliefen die Schülerinnen dann verschiedenste Stationen. Bei einem Plastikparcour in der Aula etwa beschäftigten sich die 6. Klassen mit Kunststoffen aller Art und welche Rolle sie in unserem Leben spielen. Aber auch, wie diese unsere Umwelt belasten. Wie viel die einzelnen Kontinente produzieren, verdienen, bzw. an CO2 ausstoßen, setzten die 7. Klassen beim sog. ,,Weltverteilungsspiel“ um. Welchen ökologischen Fußabdruck man mit seinem Verbraucherverhalten hinterlässt, konnten die 8. Klassen spielerisch im Musiksaal ,,ergehen“. Fragen zum eigenen Konsumverhalten ergaben Punkte und so konnte jeder am Ende sehen, wo man sich auf der Skala einordnen kann. Ein besonders nachhaltiges Projekt führten die 9. Klassen mit ihrer Kleidertauschbörse in der Turnhalle durch. Ein Vielzahl an schon im Vorfeld gespendeten Kleidungsstücken konnte anprobiert werden und so fanden zahlreiche T-shirts und Hosen eine neue Besitzerin. Dass man aus altem Zeitungspapier durchaus noch Sinnvolles herstellen kann, konnte beim Herstellen von Papiertüten erprobt werden. Um Maria-Ward und ihr Leben näher kennenzulernen, lösten die 5. Klassen ein besonderes Quiz und schrieben anschließend bekannte Zitate unserer Namensgeberin in Geheimschrift. Besondere Glaskreuze fertigten in Handarbeit die Schülerinnen der Abschlussklassen. In der sog. Glasfusing-Technik entstanden unter Anleitung der Glasmalermeisterin Doris Heindl wahre Kunstwerke. Am Ende dieses besonderen Schultages hatten alle Teilnehmer einen neuen Blick auf den Begriff Nachhaltigkeit gewonnen, der alle Bereiche unseres Lebens berührt. Ganz im Sinne Mary Wards: ,,Tue Gutes und tue es gut.“


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