Unsere Schule verabschiedet ihre Absolventinnen; zweimal die Traumnote 1,0 vergeben

Unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln fand diese Feier gleich dreimal im Stundentakt statt. Klassenweise betraten die Mädchen die Mariä-Himmelfahrtskirche, begleitet von ihren Eltern, und nahmen im gebührenden Abstand in den Bänken Platz. Dreimal eine kurze Andacht, dreimal kurze Reden, dreimal Zeugnisübergabe, Musik und Dankesworte. Zwischen den Feierlichkeiten wurden die Bänke und Plätze gereinigt, die Tische desinfiziert, die Zeugnisse und Geschenke angeordnet.

 

Nach einem kurzen Wortgottesdienst, zelebriert von Stadtpfarrer Martin Neidl, anschließend Pfarrer Klaus-Ulrich Bomhard und zu guter Letzt Diakon und Klassleiter der 10 c Jürgen Steinkirchner, richtete unser neuer Schulleiter Christian Grantner Gruß- und Dankesworte an seine jeweilige Schulfamilie. Nicht alles laufe immer nach Plan, das habe er in seinem ersten Schulleiterjahr in aller Deutlichkeit erfahren können. Alles, worauf sich die Schülerinnen zudem gefreut hatten, wurde abgesagt. Kein Ball, keine Fahrt, keine herzlichen Umarmungen zur großen Feier. Jedoch die Veränderungen wurden als spannende Chance betrachtet, Neues auszuprobieren. Eltern und Schülerinnen hätten die herausfordernde Situation gemeinsam gut gemeistert, das Miteinander in der realen und digitalen Welt habe erstaunlich gut funktioniert. „Seid stolz auf euren Abschluss und freut euch über das gelebte Miteinander!“ Mit diesen Worten übergab er das Wort an die Elternbeiratsvorsitzende Monika Fleißner, die den Absolventinnen eine ermunternde kurze Rede über den „Verzicht als Chance“ mit auf den Weg gab. Keine Feier ohne Musik. Die musikalische Umrahmung gestalteten an den Klarinetten die beiden Geschwister Julia und Theresa Kasperbauer, sowie das Trio Leonie Engl am Klavier, Magdalena Schmuck und Larissa Haimerl (Gesang). Daraufhin folgte der spannende Moment der Zeugnisübergabe. Auch in diesem Schuljahr wurden trotz des coronabedingten Ausnahmezustandes sehr erfreuliche Leistungen erzielt. 30 Prozent der 69 Mädchen erzielten die Note 2,0 oder besser. Die Besten der Schule wurden mit Sachpreisen, gesponsert vom Elternbeirat und den lokalen Banken, für ihren hervorragenden Notendurchschnitt belohnt. Das sind in der Klasse 10 a Anna Brunner (mit der Traumnote 1,0), Magdalena Schmuck (1, 27) und Leonie Engl und Larissa Hiendl (beide 1,45) in der Klasse 10 b Lisa-Marie Schaffhauser (1,08), Julia Kasperbauer (1,25) und Anna-Lena Bredenbruch, Theresa Kasperbauer und Anna Schmid (alle drei 1,42) sowie in der Klasse 10 c Stefanie Schmid (ebenfalls Traumnote 1,0), Vanessa Rothmeier und Franziska Schmid (beide 1,27) und Simone Sagstetter (1,45).

Eine feste Tradition an unserer Schule ist die Vergabe des Weinberger-Bergmann-Preises, benannt nach zwei ehemaligen Lehrerkollegen, die sich selbst sozial engagierten und Schülerinnen mit sozialem Einsatz im schulischen, kirchlichen oder außerschulischen Bereich ehren wollen. In diesem Schuljahr wurde durch die Dreiteilung der Feier auch der Preis in jeder Klasse vergeben. So erhielten diesen Geldpreis unter viel Applaus Leonie Engl, die Freundinnen Julia Hof und Laura Streicher und anschließend Theresa Wolf.

Das letzte Wort hatten dann die Schüler- und Klassensprecherinnen Anna Brunner, Julia Hof, Laura Streicher und Johanna Heuberger. Sie bedankten sich mit kleinen Episoden ihrer Schullaufbahn und Präsenten für die unvergessenen wunderbaren Jahre. Die Lehrer hätten zu jeder Zeit ein offenes Ohr für ihre Belange gehabt und gerade in Coronazeiten eine spürbare Schulfamilie gelebt. Das galt gleich als Stichwort für den Schulleiter, der die Mädchen zum nächsten Ehemaligentag im Oktober einlud. Und auch hier wieder der Beisatz: „Vorausgesetzt das Infektionsgeschehen lässt es zu!“ „Drum bleibts gsund“, wünschten sich alle beim Abschiednehmen.


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