Unsere fünften Klassen besuchen den Erlebnisbauernhof

(nba) Ganz begeistert leuchten die Augen der Mädchen; ihre Backen sind rot von der guten frischen Luft und den vielen recht unterschiedlichen Aktionen, die sie an diesem außergewöhnlichen Vormittag erleben dürfen. Bauernhof statt Schulbank ist angesagt!

„Das ist wirklich super hier!“, ruft Mariella aus der Klasse 5b ihren Freundinnen zu. „Kommt mit ins Heu!“ Zusammen mit ihren 20 Schulkameradinnen und zwei Lehrern darf sie am Freitag, den 22. Oktober den Erlebnisbauernhof Weber bei Hengersberg besuchen. Alle drei fünften Klassen dürfen an diesem Pilotprojekt, welches in der Aula der Schule vor einer Woche einführend besprochen wurde, teilnehmen. Aber was da alles geboten wird, hätten sich die Mädchen nicht so vorstellen können. „Das Beste hier sind die Tiere!“, meinen Anna-Lena und ihre Freundin Hanna. Ein ganzer Hühnerstall wartet schon ungeduldig auf die Fütterung. Die zertifizierte Erlebnisbäuerin Martina Weber verteilt Kohlblätter, welche die Kinder dann an die Hühner weitergeben. Das ist ein Gegacker von Hühnern und Schülerinnen! Dazwischen meldet sich „Flash“ der blitzschnelle Hahn, der auch auf seine kulinarischen Kosten kommen will. Oder „Gonzalez“ der weiße Hahn, der eifersüchtig hinter seinem Konkurrenten umherhüpft. „Das wichtigste ist, ruhig zu bleiben“, meint die Bäuerin, „dann sind die Tiere sehr zutraulich.“ Gestreichelt und gefüttert werden auch die Ziegen, allen voran „Lilly“ die Zirkusziege, die sich gern in den Mittelpunkt drängt und auch schon mal den Deckel eines Kübels aufstupst, um an ihre geliebten Maiskörner zu kommen.

Auch die Angusrinder melden sich muhend zu Wort, um ihr Heu zu bekommen: wiederum die Aufgabe der tatkräftigen Mädchen, die jetzt mit kleinen Schubkarren für den Futtertransport zuständig sind. Zwischen 150 und 170 Rinder haben die Webers durchschnittlich am Hof. Die wollen dann schon versorgt sein. Für „ah“ und „oh wie süß“ sorgt das kleine Kälbchen in einem separaten Stall mit seiner Mutterkuh. Es ist erst drei Stunden alt und wird gerade von der Kuh liebevoll abgeschleckt. Recht spielerisch findet hier auch das Lernen für die Schülerinnen statt. Die Bäuerin zeigt ihnen an Hand von großen Tafeln und Plakaten, wie das Korn verarbeitet wird und dann in unterschiedlichen Produkten auf den Tisch kommt. Am Hof wird Weizen ausschließlich für die Fütterung der eigenen Tiere angebaut. Die Vermarktung des Fleisches folgt direkt am Hof. „Und die Milch?“, wollen die Schülerinnen wissen. Da die Kühe ausschließlich zur Fleischproduktion gehalten werden, gibt es keinerlei Milchproduktion; die Kälber dürfen bei den Müttern bleiben.

Nach der gemeinsamen Brotzeit im Freien, einem unterhaltsamen Quiz rund um gesunde und weniger nahrhafte Lebensmittel sowie schweißtreibendem Kornmahlen setzt ein staubiges Bad im Futterweizen den turbulenten Schlusspunkt. Mit tollen Eindrücken und viel Heu an den Kleidungsstücken kehrten die gut aufgelegten „Fünftklass-Hühner“ wieder an die Schule zurück.


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