Umwelttag an unserer Schule

Helmut Achatz („Eagle-Wings-Foundation“) fasziniert mit seinen Aufnahmen

(nba) Ganz im Zeichen der Umwelt stand der letzte Schultag vor den Osterferien an unserer Schule. Dazu hatte die Klasse 9 b ihre fächerübergreifende Arbeit der Projektpräsentation für alle Klassen detailliert organisiert und mit großem Engagement durchgeführt.

Jeweils vier Schülerinnen der 9 b wählten ein Unterthema und bearbeiteten dieses mit einer Klasse. Dabei stand die Umwelt- und Wasserverschmutzung, der Plastikberg sowie die Mülltrennung und -vermeidung im Fokus der Recherchen.

Ein Glück, dass das Wetter mitspielte! So marschierten die Schülerinnen der 6. Klassen mit guter Laune zum Recyclinghof, wo sie bereits von der ZAW-Beraterin Maria Reiss erwartet wurden. Sie informierte über richtige Mülltrennung, typische Denkfehler beim Entsorgen und gab Tipps zur Müllvermeidung.

An der Donau begaben sich indessen weitere Klassen auf Müllsuche. In kurzer Zeit stapelten sich die Fundsachen. „Schon heftig“, meinten die Schülerinnen, „dass man einfach Fast-Food-Verpackung in die Wiesen wirft!“ Einstweilen führten ihre Mitschülerinnen Experimente bezüglich Wasserverschmutzung und Oberflächenspannung an der Donau durch. 

Der Besuch im Unverpackt-Laden gab Einblick in die Möglichkeiten der Müllvermeidung.

In den Klassenzimmern wurde anschließend der Film „Gift im Trinkwasser“ gezeigt. Und wer glänzt als Müllexperte der Klasse? Das Quiz „Rund um das Thema Müllvermeidung“ vermittelte neben kurzweiligen Infos auch Spaß und Spannung mit Hilfe von Ipads.

Knobeln, nähen, schütteln und rühren: In allen Räumen wurde emsig experimentiert. Während die einen Badebomben mit exotischen Düften herstellten, nähten die anderen aus alten Socken knautschige Bälle oder stellten aus Tetrapacks lustig verzierte Osternester her. Upcycling ist gefragt!

Einen tollen Höhepunkt des Umwelttages stellte der Besuch von Helmut Achatz dar. Der Münchner Fotograph und Kameramann rief 2016 mit Kollegen das Projekt „Eagle Wings-Foundation“ ins Leben. Ein trainierter Adler – so die Idee- sollte mit einer Kamera die Veränderungen in den Bergen aus der Vogelperspektive dokumentieren.

Wer diesen Einblick in der Schulaula miterleben durfte, konnte sich glücklich schätzen. Nicht nur, dass Helmut Achatz emotional und packend schildern kann; seine Aufnahmen und Filme sind schlichtweg atemberaubend. In wenigen Tagen überquerte der Seeadler Victor fünf der höchsten Gipfel Europas. Bei jedem Flug startet er am Gipfel und fliegt ins Tal hinab zu seinem Falkner auf weiter Wiese. Damit hält Victor mit einer unfassbaren Distanz von vier Kilometern den Weltrekord. Die Kamera auf seinem Rücken hält fantastisch schöne und zugleich erschreckende Bilder, u.a. vom Dachstein bis zur Marmolata, fest. Sie zeigen, wie dramatisch der Klimawandel die mächtigen Gletscher verschwinden lässt.

Mit vielen Eindrücken gingen die Mädchen in ihre Ferien.


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