Missionsprojekt „Äthiopien“ – buntes Programm und Workshops

(nba) Eine ganz besondere Aktion durften die Schülerinnen aller Klassen unserer Schule am Freitag den 26. Oktober erleben. In Zusammenhang mit dem Weltmissionssonntag am 28. Oktober stand dieser Schulvormittag im Zeichen der Solidarität, Aufklärung und Information der pastoralen und sozialen Arbeit der Katholischen Kirche bezüglich des ostafrikanischen Landes Äthiopien. Da in den bayerischen Diözesen über mehrere Wochen Projektpartner aus Äthiopien zu Gast sind und über ihre Heimat berichten, nutzten Diakon Jürgen Steinkirchner und Schulleiterin Aloisia Bauer die einmalige Gelegenheit, diese Referenten an die Realschule einzuladen. 

Ein buntes Programm mit Workshops und Vorträgen brachte den Schülerinnen für mehrere Stunden das fremde Land näher.

In Kurzfilmen erfuhren sie allerlei Wissenswertes über die politische, kulturelle und soziale Situation. Ein wunderbarer Kaffeeduft wehte dabei durch das Schulgebäude. Da Äthiopien als Herkunftsland des Kaffees gilt, durften die Schülerinnen die Anbaukultur der schwarzen Bohne kennenlernen und anschließend die unterschiedlichen Sorten in der Schulküche rösten. Mit dem Kaffeeduft „konkurrierte“ allerdings noch ein weiterer. Denn in der Hauskapelle hatte Anja Stelzer Weihrauchstationen aufgebaut. Die Jugendreferentin der Katholischen Jugendstelle Deggendorf führte die schnupperfreudigen Schülerinnen in die geheimnisvolle und geschichtsträchtige Welt des Weihrauchs, dem „Deo des Altertums“ mit seiner reinigenden Wirkung ein. Hier hieß es fühlen, riechen, sehen und anschließend zu persönlich vorgetragenen Fürbitten duftenden Weihrauch aufsteigen lassen.

Aber auch „Wasser“ stand als zentrales Thema im Mittelpunkt des Projekttages. Mit Spielen und Filmen klärten die Referenten Claus Schönleber und Jürgen Karl von Unicef Passau über das Luxusgut „Wasser“ in den Entwicklungsländern auf. Ob sauberes bzw. verschmutztes Wasser in der Welt nun gerecht oder ungerecht „verteilt“ wird, konnten die Mädchen schnell erfassen.

Ferner begaben sich die Klassen in einer kniffeligen Rätselaufgabe auf die Spur der Zehn Gebote, welche angeblich in Äthiopien aufbewahrt werden. „Mein liebstes Gebot“: so hieß ein kontrovers diskutiertes Thema, dessen Ergebnis bei der Finalvorstellung in der Aula in Gruppen präsentiert wurde. Bei einer gemeinsamen Andacht bedankte sich der äthiopische Priester Kidane Korabza für das Interesse der Schule an dem Missio-Projekt und die  finanzielle Unterstützung der Schulfamilie. Die Schülerinnen und ihre Lehrer spendeten ihrerseits Fairtrade-Kaffee sowie kräftigen Applaus für die weiteren Referenten Christina Engl (Caritas), Bernd Ziegler (Missio München), Diakon Sepp Schlecht und Gerhard Wilfling (EineWeltNetz).

 


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