Maria-Ward-Absolventinnen liefen im Zielhafen ein

Deggendorf. (da) Mit einer bewegenden Rede unter dem Motto „Wir sitzen alle in einem Boot“ verabschiedete sich die Schulleiterin der Mädchenrealschule Maria Ward, Aloisia Bauer, von den diesjährigen Absolventinnen. Seit mehr als 155 Jahren gleite das „Schulschiff“ nun schon durch die Region, und viele weibliche Kräfte hätten darauf bereits ihren Dienst getan. Für die Abschlussschülerinnen, die bei der Feier ihre Mittlere-Reife-Zeugnisse ausgehändigt bekamen, wäre es nun aber an der Zeit gewesen, „die Kajüten zu räumen“, weil sie im „vorläufigen Zielhafen“ angekommen seien. Ein wichtiges Gut im Gepäck sei die erworbene Allgemeinbildung, die dabei helfe, das Berufsleben flexibel zu gestalten, Stichwort lebenslanges Lernen.

Die Schulleiterin dankte den Eltern und dem Kollegium für die gute Zusammenarbeit. Verabschiedet im Rahmen der Abschlussfeierlichkeit wurde auch ein Musiklehrer, Deggendorfs Kirchenmusikdirektor Hermann Wellner. Bauer lobte dessen großes Engagement für die Schule und sie tolle Zusammenarbeit: „Du hast uns all die Jahre die Treue gehalten!“ Die Abschlussfeier wurde unter der Leitung von Barbara Nitsche und Franz Begerl musikalisch gestaltet von den WardSchülerinnen. Den WeinbergerBergmann-Preis, der soziales Engagement würdigt, erhielten Pia Fleder und Gina Tossolini. Klassenbeste waren Katharina Grantner, Natalie Kerschl und Jasmin Meyer, als Schulbeste wurden Natalie Kerschl, Lisa Stangl und Katharina Grantner geehrt.

 

Freitag, 26. Juli 2019 Donau-Anzeiger

 

Maria-Ward-Absolventinnen liefen im Zielhafen ein

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