Exkursion ins KZ - Mauthausen

Unser Führer war Michael Hampel. Er erzählte uns, wer in diesem Konzentrationslager eingesperrt wurde und dass alle Gefangenen eine Nummer bekamen, um ihnen ihre Menschenwürde zu nehmen. Er informierte uns auch darüber, wozu das KZ eigentlich diente, dass im Krankenlager keine medizinische Versorgung erfolgte, dass die Baracken eng und nicht beheizt waren und vieles mehr. Besonders schockierend war, dass die SS direkt neben dem Sterbelager Fußball spielte und die Fans konnten hineinsehen konnten. Außerdem wurden viele Häftlinge dazu gezwungen im Steinbruch zu arbeiten, wo viele von ihnen durch die äußerst harte Arbeit („Vernichtung durch Arbeit“) ihr Leben gelassen haben. Andere starben wiederum durch die Gaskammer oder wurden erhängt, erschossen und ihre Leichen anschließend im Krematorium verbrannt. Kinder und Jugendliche verhungerten oft, da sie nichts zu essen bekamen, weil sie nichts arbeiten konnten. Sogenannte Funktionsgefangene mussten Aufgaben übernehmen, konnten sich dadurch aber auch gewisse Vorteile erarbeiten. Durchschnittlich überlebten Gefangene nur 9 Monate im KZ Mauthausen. Nach dem Krieg verleugneten die meisten Menschen, dass sie wussten, was in den KZs passierte. Das alles erfuhren wir während des Rundgangs, danach haben wir uns noch eine Ausstellung angesehen, waren im Raum der Namen, wo ca. 81.000 Namen von Häftlingen, die im KZ-Mauthausen  umgebracht wurden, zu finden sind. Im Anschluss an die Mittagspause gestalteten wir in einem Workshop Plakate über Personen, die in verschiedenster Weise in das Thema KZ verwickelt waren: Also Opfer, Täter und Umfeld. Auf dem gesamten Gelände findet man immer wieder Denkmäler für einzelne Personen, Personengruppen oder ganze Länder. Um 15:30 Uhr sind wir dann wieder zurück an die Schule gefahren und so ging dieser informative Tag zu Ende.

Melina Geiß, Michelle Treiber 10b


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