Nachdenkliche Filmvorführung: Propagandafilm „Jud Süß“

Gemeinsam mit dem Filmwissenschaftler der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, Arndt Klingelhöfer, der extra die lange Anreise von Mainz auf sich genommen hat, bekamen die Schülerinnen einen Einblick in die nationalsozialistische Filmpropaganda. Nach einer kurzen Einführung sahen sie sich dann diesen, wohl bekanntesten, antisemitistischen Spielfilm aus dem Jahr 1940 an. Hierbei konnten die Schülerinnen sich selbst ein Bild davon machen, wie die deutschen Juden in der damaligen Zeit von der Regierung dargestellt wurden und wie die Bevölkerung mit Hilfe von Filmen manipuliert wurde.

Im Anschluss wurde dieser verbotene Film gemeinsam mit Arndt Klingelhöfer genaustens besprochen und analysiert. Die Schülerinnen sahen, wie verschiedene stilistische Mittel, etwa bestimmte Perspektiven, der Einsatz von Licht und Schatten, sowie Hintergrundmusik, starken Einfluss auf die Dramatik des Films und die negative Darstellung der jüdischen Mitbürger hatte.

 

Franziska und Stefanie Schmid, Julia Schmid

 

Nachdenkliche Filmvorführung: Propagandafilm „Jud Süß“

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